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Die Prostata - das unbekannte Wesen

Jeder Mann hat sie und bei immerhin jedem zweiten macht sie (ab dem 50. Lebensjahr) Probleme. Von den Herren über 70 sind es nur noch 20 Prozent, die eine intakte Prostata haben. Mit der Anzahl der Lebensjahre (ab 30) nimmt auch die Größe der männlichen Vorsteherdrüse zu - langsam, schleichend und von ihrem Besitzer oft unbemerkt oder ignoriert.
 
Wofür ist die Prostata da?
 
Diese Drüse (Teil der inneren, männlichen Geschlechtsorgane) befindet sich im Becken unter der Harnblase und umschließt die Harnröhre; bei einem jungen Mann hat sie in etwa die Größe einer Kastanie. Sie produziert ein Sekret, das sich während des Geschlechtsverkehrs den Spermien beimischt und 20 bis 30 Prozent der Gesamt-Spermamenge ausmacht. Auf die Fähigkeit zum Geschlechtsverkehr hat dieses Sekret jedoch keinen Einfluss - da es aber für die Spermien eine Schutz- und Transportfunktion erfüllt, auf die Zeugungsfähigkeit. Die Erektion unterstützt die Prostata neurologisch und muskulär. Sie fungiert, mit viel Fantasie betrachtet, wie eine Art Unterleibs-Kehlkopf. Der Kehlkopf regelt, dass sich beim Essen keine Nahrung in der Luftröhre verirrt - die Prostata verschließt während des Wasserlassens die Samenwege und umgekehrt während des Samenergusses die Harnblase. Man(n) kann deshalb nicht gleichzeitig ejakulieren und urinieren. Außerdem ist die Prostata am Hormonstoffwechsel beteiligt.
 
Wenn die Prostata in die Jahre kommt
 
Mann darf auf keinen Fall darauf warten, bis er ständig müssen muss! Rechtzeitig erkannt und therapiert kann die sich vergrößernde Vorsteherdrüse in ihre Schranken verwiesen werden - und Schlimmeres verhindert. Die häufigste gutartige Erkrankung bei Männern ist die benigne Prostatahyperplasie (BPH); das Prostatakarzinom ist mit großem Abstand die verbreitetste Krebserkrankung und die dritthäufigste durch Krebs bedingte Todesursache bei Männern. 
 
Eine übergroße Vorsteherdrüse behindert das Abfließen des Urins, da sie auf die Harnröhre drückt - außerdem hebt sie den Boden der Harnblase an, wodurch die nicht mehr vollständig entleert werden kann. Dieser Restharn kann Infektionen verursachen.
Deshalb: Der jährliche Gesundheits-Check (die Kosten dafür übernimmt ab dem 35. Lebensjahr die Krankenkasse, ab 45 inklusive Prostata-Kontrolle) sollte ernst- und wahrgenommen werden - der Gesundheit zuliebe und um sexuelle Funktionsstörungen sowie ständigen Harndrang gar nicht erst entstehen zu lassen. 
 
Die drei Stadien der Prostata-Vergrößerung
 
  • I Häufiges Wasserlassen tagsüber und verzögerter Beginn (man kann nicht sofort, wenn man will), dünnerer Harnstrahl, Harndrang ab und zu auch nachts.
  • II Häufiges Wasserlassen rund um die Uhr, ohne vollständige Entleerung. Der Harnstrahl ist schwach und unterbrochen.
  • III Kontinuierlicher heftiger Harndrang, Harnträufeln, Harnverhaltung (die gefüllte Blase kann nicht bewusst entleert werden), unkontrollierte Entleerung (Überlaufblase).
 
Allerdings lassen sich nicht zwingend Rückschlüsse vom Ausmaß der Symptome auf das der Prostata ziehen - nur der Facharzt (Urologe) kann feststellen, ob und welche Veränderungen vorliegen, ob es sich um eine gutartige Vergrößerung oder um ein Prostatakarzinom handelt. Die rektal-digitale Tastuntersuchung über den Enddarm und die Bestimmung des PSA-Wertes (prostataspezifisches Antigen) im Blut sind zuverlässige Methoden, um den Zustand der Drüse zu bestimmen.
 
Behandlung
 
Wird eine Veränderung der Prostata festgestellt, gibt es sehr gute Therapiemöglichkeiten oder -kombinationen. Rezeptorenblocker beispielsweise wirken direkt in der Drüse - bereits nach ungefähr einer Woche; Reduktasehemmer dagegen beeinflussen den Hormonhaushalt. Auch Phythopharmaka, rezeptfreie pflanzliche Arzneimittel, werden erfolgreich zur BPS-Behandlung eingesetzt (mit Extrakten aus Kürbissamen, Brennnesselwurzel, Sägepalmenfrüchten).
Für operative Eingriffe (z.B. bei Stadium III) stehen gute, teils minimalinvasive Methoden (Ultraschall, Laser) zur Verfügung.
 
Die besten Aussichten auf Erhaltung von Gesundheit und Lebensqualität hat Mann durch die konsequent jährliche Vorsorgeuntersuchung - und den Arztbesuch zwischendurch, falls Auffälligkeiten festgestellt werden sollten.
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