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Eine lebenswichtige Funktion: Blutgerinnung

Grundsätzlich schützt die Blutgerinnung den Körper vor zu hohen Blutverlusten bei Verletzungen. Dazu findet ein komplexer Vorgang statt, an dem unterschiedliche Substanzen beteiligt sind. So wichtig die Blutgerinnung in solchen Fällen ist, so gefährlich ist es auch, wenn das Blut innerhalb der Gefäße gerinnt und so zum Beispiel eine Thrombose verursacht. Daher ist es für unsere Gesundheit wichtig, dass die Blutgerinnung nicht gestört ist und dass das Blut frei durch den Körper zirkulieren kann, aber im Fall der Fälle auch schnell genug fest wird.

Liegt eine Störung der Blutgerinnung vor, ist es wichtig, diese zu entdecken und zu behandeln. Solche Störungen können angeboren oder später erworben sein und sowohl eine verstärkte Gerinnung des Blutes zur Folge haben als auch diese Gerinnung negativ beeinflussen. Auch manche Medikamente verdünnen das Blut und können so die Gerinnung beeinträchtigen.

Da viele Stoffe, die an der Blutgerinnung beteiligt sind, aus der Leber stammen, wirken sich Erkrankungen an diesem Organ auch schnell auf die Blutgerinnung aus. Auch eine angeborene Fehlbildung der Blutgefäße oder ein Mangel an Blutblättchen führt zu einer Verminderung der Blutgerinnung. Die sogenannte disseminierte intravasale Koagulopathie führt zu einer vermehrten Blutgerinnung in den Gefäßen, dadurch werden Stoffe verbraucht, die der Körper an anderer Stelle zur Blutgerinnung benötigt und so in letzter Konsequenz die Gerinnungsfähigkeit des Blutes verschlechtert. Ein Mangel an Vitamin K kann sich ebenfalls in einer verminderten Blutgerinnung äußern.

Nimmt man Medikamente, um die Gerinnungsfähigkeit des Blutes zu erhöhen, ist es wiederum wichtig zu überwachen, dass es durch die verstärkte Gerinnung nicht zu einer Thrombose kommt. In diesem Fällen bildet sich ein Blutgerinnsel in einem Gefäß, das Blut kann schlechter hindurch fließen. Wird ein solches Gerinnsel weggeschwemmt, kann es zu Lungenembolien oder Hirninfarkten kommen.

Der Begriff dafür, dass im menschlichen Körper eine erhöhte Neigung zur Blutgerinnung vorliegt, ist Thrombophilie. Damit besteht bei den Betroffenen entsprechend ein höheres Risiko für Thrombosen und Embolien. Die Gründe für eine solche Thrombophilie können unterschiedlich sein. Beispielsweise kann ein Mangel an den Proteinen C oder S dahinterstecken. In den meisten Fällen ist das sogenannte Faktor-V-Leiden der Grund für Thrombophilie. Auch ein erhöhtes Vorhandensein von Homocystein, einem Zwischenprodukt während des Stoffwechsels, kann zu den Ursachen zählen.

Doch auch Heparin, eigentlich ein Gerinnungshemmer, kann zu einer vermehrten Blutgerinnung führen. Das geschieht dadurch, dass der Körper versucht, dem Effekt des Heparins entgegen zu wirken. Um trotz dem Gerinnungshemmer eine ausreichende Blutgerinnung zu erreichen, werden verstärkt die Blutblättchen aktiviert, doch diese verklumpen schließlich.

Verordnet werden Gerinnungshemmer zum Beispiel bei Herzrhythmusstörungen und auch nach Operationen, um hier das Risiko für Thombosen, das bei den meisten Operationen besteht, zu senken.

Einflüsse auf die Blutgerinnung, sowohl hemmende als auch verstärkende, gibt es also viele. Um folgenschwere Nebenwirkungen ausschließen zu können, muss die Einnahme von Medikamenten, die die Blutgerinnung beeinflussen, deshalb unbedingt überwacht werden. Bei jeder ärztlichen Behandlung ist es außerdem wichtig, dass der Arzt über mögliche Erkrankungen oder Medikamente, die die Blutgerinnung beeinflussen, Bescheid weiß. Für Notfälle ist es außerdem sinnvoll, einen Ausweis bei sich zu tragen, auf dem ebenfalls aufgeführt ist, welche Medikamente man zur Blutgerinnung einnimmt.

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